Brauerei-Geschichte

1150 Erster schriftlicher Nachweis einer Schloßbrauerei in Arnschwang (Rechnung der Hofmühle an die Brauerei für Mahlen von Malz).
Die Brauerei gehört mit dem Herzoglichen Brauhaus in Tegernsee zu den ältesten weltlichen Braustätten.

Durch den Drachenstich bekannt ist der Erasmus Sattelpogner von Arnschwang. Die Sattelpogner waren von 1411 bis 1492 Schloß- und Brauherren in Arnschwang.

1833 Erwerb der Schloßbrauerei in Arnschwang durch den Gastwirt Georg Mühlbauer. Danach erfolgte ein zielstrebiger Ausbau der Braustätte.

1858 wurde ein Brauereineubau mit Dampfmaschine zur Stromgewinnung erstellt. Daher ab diesem Zeitpunkt der Name Dampfbierbrauerei.Brauerei, die Bärenbrauerei. Die Inhaberfamilie hieß Joseph und Maria Fischer. Deren Tochter Maria heiratete Xaver Mühlbauer, der die beiden Brauereien, Schloßbrauerei und Bärenbrauerei zusammenlegte.
Die Inflation 1923 brachte die Schließung der Brauerei. Mit stabiler Währung wurde 1924 dieselbe von Xaver Mühlbauer wieder in Betrieb genommen und als Spezialität Weizenbier gebraut

1928 begann Joseph Mühlbauer das Studium der Brauereitechnologie in Weihenstephan. Dabei wurde sein Interesse für obergäriges Bier geweckt und er setzte die Theorie mit seinem Bruder Anton Mühlbauer, der bereits Braumeister war, in die Praxis um.

Als Versuchsanlage diente ein umfunktionierter Waschkessel. Das Ergebnis der Versuche war so vielversprechend, es schmeckte sogar dem als konservativ geltenden Vater Xaver Mühlbauer, so dass dieser in seiner Brauerei mit der Produktion begann.

Das Arnschwanger Weizenbier schmeckte nicht nur der einheimischen Bevölkerung, sondern erregte in der europäischen Brauerszunft Aufsehen. Der Braumeister Anton Mühlbauer wurde von der Hackerbrauerei in München mit der Neuerrichtung einer Weizenbierbrauerei in Schaftlan beauftragt und Joseph Mühlbauer, nach seinem erfolgreichen Studium zum Diplom Ingenieur als Braumeister nach Budapest berufen.

1936 kam der elektrische Strom nach Arnschwang. Die Brauerei war trotz des Widerstandes am ganzen Ort mit bei den ersten Anschlußnehmern. Diese moderne unternehmerische Einstellung behielten auch Anton und Joseph Mühlbauer bei, die 1948 die Brauerei übernahmen. So blieb es bis heute unter dem jetzigen Besitzer Peter Mühlbauer. Die Brauerei ist handwerklich ausgerichtet und hat einen festen Kundenkreis im Umkreis von 20 km.
In ihr werden 4 Sorten Bier gebraut: Edel-Hell - Arnschwanger Pils - Festbier Martini Spezial - Bären-Weisse. Weiterhin stellt die Brauerei die alkoholfreien Markengetränke Libella her.

1985 Arnschwanger Weißbier-Zeitung Download

1999 Fusion mit der Späth-Brauerei Furth im Wald und Übernahme der Markenrechte für Drachenblut und Drachenweizen.

Der jetzige Inhaber, Peter Mühlbauer hat auf die Erfahrung aufbauend die Weizenbierproduktion weiter ausgebaut und so ist die Arnschwanger Bärenweisse eine beliebte regionale Spezialität.

2002 Neubau eines Gärkesselgebädes. Bei der Errichtung des neuen Gärkesselgebäudes wird die neuseste Technik des 21. Jahrhunderts eingebaut. Mit 3 zylindro-konischen Gärtanks wird dem Verbraucher eine absolut gleichbleibende Produkt-Qualität garantiert.




Gasthaus zum Bärenbräu Biergarten des alten Bräustübl´s Peter Mühlbauer auf dem Malzboden Gasthaus zu Post "Bärenhöhle" Peter Mühlbauer im Brauereihof Anschwanger Wießbierpost Hopfenzupfen Hopfenzupfen noch per Hand Mühsame Hopfenernte Hopfenzupfen Brauerei mit Wasserschloß im Hintergrund Stammtisch in der Bärenhöhle Altes Bräustübl der Brauerei
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